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 Die Welt Memoria

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BeitragDie Welt Memoria © By Meena  Di Mai 31, 2016 6:43 pm
Memoria
The court of goddess arbitrariness and memories

Memoria setzt sich aus den unterschiedlichsten Fragmenten mit den unterschiedlichsten Kulturen und Geschichten zusammen. Das ist es, was diese Welt so vielfältig und spannend macht, die folgenden Einträge stammen aus den Bibliotheken des großen Rates und geben einen ausgezeichneten Überblick über die Fragmente und ihre Besonderheiten.
Klicke hier, um die volle Ansicht der Weltkarte aufzurufen


Vermôns (Pflichtlektüre)
Soudaîn (Pflichtlektüre)
Mehali' kar (Pflichtlektüre)
T'ifat (Pflichtlektüre)
Tunairde & Tereno (Pflichtlektüre)
Nenamo & Sa'ryk (Pflichtlektüre)
Zelaia & Va 'zalam

Entscheident ist jeweils der erste und letzte Absatz, beim Rest genügt es, den Text zu überfliegen, die maßgeblichen Informationen sollten aber zur Kenntnis genommen werden.


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BeitragRe: Die Welt Memoria © By Meena  Di Mai 31, 2016 7:00 pm
Vermôns

Allgemein
Vermôns ist das - von den Göttern aus - am weitesten im Westen gelegene Fragment ganz Memorias. Es bildet einen Komplex mit Soudaîn, liegt aber in einiger Entfernung zu dem ebenfalls nahegelegenen Fragment Mehali' kar. In seiner Hauptstadt Vinasa befindet sich der Sitz des hohen Rates, da diese Stadt schwerlich direkt zu erreichen ist, ohne zuvor entdeckt und abgefangen zu werden. Darüber hinaus ist Vermôns für seine umfangreichen Bibliotheken und angesehenen weltlichen Universitäten bekannt, welche sich vor allem in Pha vihan finden. Andere große Städte wie Avaris und Kan' thoalai beherbergen eine Vielfalt an Rassen unterschiedlichster Geschichte und Herkunft und waren Schauplatz wichtiger, historischer Ereignisse. Die verschiedensten Rassen, die in den Städten dieses Fragments aufeinandertreffen, bilden großteils friedliche Gemeinschaften, aber wo verschiedene Interessen aufeinander treffen, gibt es auch Auseinandersetzungen. Einige davon gewalttätiger oder auffälliger als Andere. Besonders in den Regionen nahe des Hochgebirges zur Grenze von Soudaîn kann es, auf Grund der teils raren Vorräte in harten Wintern, du gefährlichen Situationen kommen, von denen sich fernhalten sollte, wer kann.


Klima & Geografie
Bei Vermôns handelt es sich um eins der Fragmente mit dem wohl angenehmsten Klima und einer vielfältigen Landschaft, die den verschiedensten Formen der Tier- und Pflanzenwelt einen Platz gegeben hat. Das Land im Norden ist in großen Teilen geprägt von Mittelgebirgen mit einer größeren biologischen Vielfalt, als das zur Grenze von Soudaîn anschließende Hochgebirge, und Sehnswürdigkeiten, wie den Ruinen von Kasta-jarak. Der verbliebene Teil des Fragments ist ausgezeichnet durch weite, teils etwas sandige Wiesen- und Felderlandschaften, die besonders im Landesinneren immer wieder von Laubwäldern abgelöst werden. Zahlreich werden hier Getreide, Reis und Kartoffeln angebaut.
Das Klima an sich ist eher mild, sandige Wüstenwinde von Mehali' kar sorgen für angenehme wärmere Jahreszeiten, wohingegen das Wetter in kalter Jahreszeit schlagartig umschwingen kann, wenn der Wind dreht und die Eisstürme von Tunairde über das Meer trägt. Die Luft hier ist jedoch meist trocken, was selbst Kälte leichter zu ertragen macht.


Wirtschaft & Politik
Auf Grund einer Vielzahl von Rassen findet sich auch eine Vielzahl von Fähigkeiten auf diesem Teil des Erdlandes wieder, dies führte zu einem weit gefächerten Arbeitsmarkt, welcher neben landwirtschaftlichen und handwerklichen Berufen auch viele Stellen in der medizinischen Forschung erschuf. Bekannt ist dieses Fragment für seine feine Holz- und Steinverarbeitung. Während magische und technische Forschung anderen Fragmenten obligen, ist Vermôns gemeinsam mit Tunairde führend im Schiffbau und besitzt die größten Märkte von ganz Memoria. Viele Waren werden erst über dieses Fragment gehandelt, sodass sich hier an den Küsten wichtige Knotenpunkte für Importe, besonders aber für Exporte nach Tunairde, Mehali' kar oder über Soudaîn nach Nenamo befinden. Besonders ausgeprägt sind neben der Forschung auch politische Berufe, was in erster Linie daher rührt, dass sich der Hauptstützpunkt des hohen Rates, sowie deren Militär in Vinasa befinden. Viele Soldaten dieses Militärs stammen allerdings nicht von Vermôns, sondern von dem militärisch weitaus geprägteren Nachbarfragment.
Zwar ist Vermôns der Hauptsitz des hohen Rates, welcher als höchste politische Instanz die Fragmente der Allianz regiert und organisiert, allerdings besitzt dieser Teil Memorias an und für sich keine besonders ausgeprägte militärische Struktur. Die Gesellschaft, bestehend aus Gelehrten, Forschern und Erfindern war stets sehr friedfertig und hatte damit wenig anlass, ein großes Militär aufzubauen. Zum Wehrdienst verpflichtet sind im Kriegsfall nur alle männlichen Bewohner ab einem Alter von 17 Jahren, so werden sie aber auch nur im Notfall eingezogen. Das bereitstehende Heer, welches in erster Linie Vinasa, die Stadt der Regierung, verteidigen soll besteht vorrangig aus Soldaten anderer Teile der Allianz und aus Söldnern, die sich diesen Dienst gut bezahlen lassen.


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BeitragRe: Die Welt Memoria © By Meena  Di Mai 31, 2016 7:02 pm
Soudaîn

Allgemein
Soudaîn ist das Fragment, welches direkt an Vermôns angrenzt und einen Komplex mit diesem bildet. Allerdings liegt es auch sehr nahe an Mehali' kar und steht daher häufig in direktem Kontakt und gegebenenfalls auch Konflikt zu diesem. Die Hauptstadt dieses Fragments ist Himaya, die durch ihre Lage im Gebirge gut geschützt ist, aber dennoch so zugänglich, dass Zusammenkünfte kein größeres Problem darstellen sollten. Von hier aus ist die Insel Sa'ryk mit dem Schiff erreichbar. Im Gegensatz zu seinem Nachbarfragment ist Soudaîn bekannt für sein ausgeprägtes Militärwesen sowie seine magische Forschung, speziell in Salys 'den sammeln sich junge Magier um ihre Fähigkeiten mit der Hilfe von Großmeistern zu verbessern. Aus diesem Grund setzt sich die Bevölkerung auch vorrangig aus magisch begabten Rassen zusammen.


Klima & Geografie
Das Klima von Soudaîn unterscheidet sich nicht groß von dem seines unmittelbaren Nachbarfragmentes, auch teilt es sich eine ähnliche Tier- und Pflanzenwelt. Allerdings ist der Anteil an Berglandschaft, besonders an Hochgebirge, größer, circa ein Drittel der Landfläche wird dominiert vom Gebirge. Etwas mehr als die Hälfte davon ist Hochgebirge, wobei die Gebirgspässe zur Grenze von Vermôns immer unbegehbarer und gefährlicher werden, die am höchsten gelegene Stadt von Memoria - Narya - befindet sich in diesem Teil des Landes. Zu den Küsten fällt das Gelände schlagartig ab und bildet dadurch gefährliche Klippen, selbst in den weniger hochgelegenen Gegenden Soundaîns finden sich derartige Landesformen. Die verbliebenen zwei Drittel der Fläche werden von dichteren Laub- und kleinen Nadelwäldern und grünen Hügeln beherrscht. Teilweise reicht der Wald bis direkt an die Küste, an anderen Stellen haben sich sandige Buchten gebildet oder wurden durch Häfen künstlich erschaffen. Die Landwirtschaft hat sich in diesem Teil der Welt auf Obstplantagen spezialisiert, aber auch Kürbisfelder und ähnliche finden sich besonders im Nord-Osten.
Das Klima von Soudaîn ist zu jeder Zeit geringfügig wärmer als das von Vermôns, jedoch besitzt es auch die höhere Luftfeuchtigkeit, was die kalten Jahreszeiten unangenehmer macht. Dafür ist das Wetter konstant und schwingt bei weitem nicht so schnell um wie auf dem Nachbarfragment, selbst in den wärmsten Zeites des Jahres liegt auf den Spitzen des Hochgebirges Schnee.


Wirtschaft & Politik
Abgesehen von der Arbeit auf Obstplantagen gibt es auf Soudaîn zahlreiche Magier, welche an neuen Magien oder der Vereinfachung bereits vorhandener forschen. Außerdem werden hier viele künstlerische Berufe ausgeübt und Gemälde, Statuen, Wandteppiche, aber auch Kleidung nach ganz Memoria exportiert. Einige Exporte von Vermôns nach Nenamo werden ebenfalls in Soudaîns Hafenstädten zwischengelagert. Auf Grund der weitreichenden Gebirge hat sich auch der Bergbau weit entwickelt, gefördert werden Kohle und Ton, sowie verschiedene Schwarzmetall- und Buntmetallerze und gelegentlich Minerale und Gesteine, die als Schmucksteine oder als Magiekatalysatoren verwendet werden.
Soudaîn gehört wie sein Nachbarfragment zur Allianz und stellt damit ebenfalls einen Teil des hohen Rates, welcher die Regierung bildet, allerdings bietet es auch einen großen Teil des Militärs, welches zu großen Teilen in Vinasa stationiert ist. Viele Einwohner dieses Fragments verpflichten sich freiwillig zum Wehrdienst, einerseits, weil eine militärische Laufbahn ihnen viel Ruhm und Wohlstand einbringen kann, andererseits wachsen die Kinder Soudaîns durch ihre Nähe zu Mehali' kar mit ständigen Spannungen auf und sind daher häufig bereit ihre Heimat zu verteidigen. Das Militär hier ist - durch die Allianz mit Vermôns - bestens als Seemacht ausgerüstet, dafür Innerlands aber weniger umfangreich. Im Kriegsfall kann jeder männliche Bürger, der die Volljährigkeit (17 Jahre) erreicht hat, bedingungslos zum Wehrdienst eingezogen werden.


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BeitragRe: Die Welt Memoria © By Meena  Di Mai 31, 2016 7:02 pm



Mehali' kar

Allgemein
Mehali' kar liegt nahe den Allianz-Fragmenten Vermôns und Soudaîn, bildet aber mit keinem von ihnen einen Kontinentalkomplex, sondern wird durch eine Meerenge vom näheren Soudaîn getrennt. Der direkte Kontakt zu dem Nachbarfragment führt auch immer wieder zu Konflikten, denen bisher nicht immer friedlich beigelegt werden konnte. Ein häufiges Problem zwischen den Landteilen ist die Ausweisung einiger Rassen aus Mehali' kar, obwohl sich dieser Zustand in den letzten fünfzig Jahren stetig verbesserte, werden noch heute sogenannte 'reine' Klassen bevorzugt und haben einen höheren Lebensstandart. Zu diesen reinen Rassen zählen in den Augen des Monarchen in erster Linie dämonische und rein magische Wesen, Engel haben hier - durch die Nähe zu den Todsünden - ein besonders gefährliches Leben und meiden die Städte, vor allem die Hauptstadt Detruo.


Klima & Geografie
Durch seine zentrale Lage, die vorrangig von warmen Luft- und Meeresströmungen umgeben ist, besitzt Mehali' kar das heißeste Klima ganz Memorias. Selbst die tiefsten Winter sind hier überaus mild und zeichnen sich höchstens durch etwas längere Regenzeiten aus, als in anderen Jahren. Fast die gesamte Landfläche besteht aus Wüstenlandschaften, wobei Sandwüsten - die besonders das Inland dominieren - und Steinwüsten einander abwechseln. Lediglich in Küstennähe und zur Grenze von T'ifat geht das Gelände in eine Steppe über, welche mehr Wasser und Schatten aufweist und daher lebensfreundlicher ist. Aus diesem Grund befinden sich die großen Städte am Rand des Fragments, speziell im Sommer kann das Wasser dennoch knapp werden und die Wüsten im Landesinneren, in denen es kaum Oasen gibt, werden unpassierbar. Dort leben lediglich einige Nomadenstämme und Tiere, welche seit Urzeiten für dieses Terrain geschaffen sind. Berge finden sich in Mehali' kar kaum, was es ermöglicht das Land weitreichend zu überblicken und eine ausgezeichnete Verteidigungsposition bietet, obwohl dieses Fragment meist den Offensivpart übernimmt.
Landwirtschaft ist unter diesen Klima- und Landschaftsbedingungen nahezu unmöglich, aus diesem Grund ist Mehali' kar auf Importe von Soudaîn und T'ifat angewiesen. Dafür konnte sich die Technik hier ausgezeichnet entwickeln, Mehali' kar ist das einzige Fragment von ganz Memoria mit einem ausgeprägten Gleissystem, welches sich bis nach T'ifat zieht. Außerdem stammen von hier die am besten entwickelten Waffen und Maschinen, auch die meisten Programmierer von CADs werden an den Universitäten von Tilean und Sa' katran ausgebildet.


Wirtschaft & Politik
Abgesehen von Maschinenbau, dem Studium der CAD-Software, der Entwicklung generierter Magie und der Waffenentwicklung ist Mehali' kar bekannt für seine einzigartigen Taktiker, sein führendes Militär und die ausgezeichneten Schulen für Nekromantie und 'dunkle' Magie bekannt, alles, was zum Schaden von Leben eingesetzt werden kann wird hier gefördert, ebenso die Schmiedekunst, welche allerdings auch zu künstlerischen Zwecken - speziell in der Verarbeitung von Edelmetallen - eingesetzt wird. Jedoch gibt es auch einige Bodenschätze im unzugänglichen Inland. Darüber hinaus werden, besonders in der Gegend um Sivik, Seidenraupen gezüchtet. Das macht dieses Fragment zu einem wichtigen Lieferanten von edlen Stoffen.
Mehali' kar gehört nicht zur Allianz, im Gegenteil. Es bildet den Ursprung und Hauptsitz der vereinten Monarchien, wobei 'vereint' ein kritisch zu betrachtender Euphemismus ist. Tatsächlich ist der Monarch dieses Teils des Erdlandes für zahlreiche Schlachten in jüngerer Vergangenheit zuständig, unter anderem zerstörte er vor knapp zehn Jahren das Halbfragment Va 'zalam, welches bis dahin als uneinnehmbar und unzerstörbar galt. Dieser Monarch war es auch, der die sieben Todsünden ins Leben rief und begann, Jagd auf Engel und Schmetterlinge zu machen, mit dem unverhohlenen Ziel die Göttin Meena zu stürzen und Dunkelheit über Memoria zu bringen. Der Ausbau des Militärs und die Begeisterung der Bevölkerung, welche schon früh für den Kriegsdienst erzogen wird, waren ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Mehali' kar wird seit Generationen von der gleichen Herrscherfamilie geführt, wobei jeder Monarch ein ähnliches Verhalten aufweist und die Unterdrückung und der Machthunger von Generation zu Generation wuchsen.


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BeitragRe: Die Welt Memoria © By Meena  Di Mai 31, 2016 7:03 pm


T'ifat

Allgemein
T'ifat befindet sich am untersten Rand der Weltkarte, damit ist es das südlichste - allerdings nicht heißeste - Fragment. Es bildet einen Kontinentalkomplex mit Mehali' kar und wird lediglich durch eine Meerenge von Tunairde getrennt, allerdings ist das Durchschwimmen dieser Meerenge nicht empfehlenswert, denn auch hier lauern Wesen in den Gewässern, denen kein Sterblicher freiwillig begegnen möchte. Die Hauptstadt dieses Fragments - Jarati - liegt nahe der Grenze zu Mehali' kar, was in der Vergangenheit einer der Umstände war, die zur Zwangvereinigung mit dem Nachbarfragment führten.


Klima & Geografie
Ähnlich wie sein Nachbarfragment besitzt auch T'ifat sehr milde Winter und ansonsten warme Jahreszeiten, durch seine Nähe zu Tunairde haben allerdings auch kalte Strömungen auf es Einfluss, sodass sich keine großen Wüstenlandschaften bildeten. Lediglich im Landesinneren gibt es einige Steinwüsten, welche allerdings nahtlos in Steppen- und zu den Küsten hin sogar in Wiesenlandschaften übergehen. In den östlichen kühleren Bereichen wachsen Birken- und kleine Buchenwälder, deren Holz die Waldglasbläser verwenden. In diesen Regionen ist es auch möglich grundlegende Nahrungspflanzen anzubauen und Vieh zu züchten, vor allem Schafe und Baumwollfelder gibt es hier in hoher Zahl. Genau wie Mehali' kar ist das Land eben, nur kleinere Hügellandschaften bieten gelegentlich etwas Deckung, für gewöhnlich kann das Land aber über mehrere Kilometer hinweg überblickt werden. Die einzig größere Stadt, welche im heißen Landesinneren aufgebaut werden konnte, ist Meesha, ein Knotenpunkt über den beinahe alle Transporte innerhalb T'ifats laufen, es ist beinahe unmöglich sich durch das Fragment zu bewegen, ohne, dass es irgendjemand in dieser Stadt weiß. Das Gleissystem von Mehali' kar durchzieht in weniger ausgeprägter Form auch das Nachbarfragment und macht es damit zu einem Teil der Welt, in denen Fortgebewegung und Handel schnell von Statten gehen, dies ermöglicht auch eine schnelle Truppenbewegung und den Austausch von Informationen.


Wirtschaft & Politik
Wirtschaftlich gesehen ist T'ifat der wichtigste Teil der vereinten Monarchien - zumindest für Mehali' kar, denn sollte Soudaîn den Handel mit der Monarchie unterbinden, wäre das Wüstenfragment vollständig auf die Importe seines Nachbarfragments angewiesen. Dort werden neben Baumwolle, auch einige Früchte und grundlegende Getreidearten angebaut, welche ein Überleben ermöglichen würden. Außerdem ist T'ifat bekannt für seine Viehzucht, besonders für die Schafszucht, aber auch einige andere Nutz- und Haustiere stammen von hier, da das Klima im Osten des Landes optimal ist, um möglichst wenig Verluste beschreiben zu müssen. Durch die Vielfalt an integrierten Rassen, die sich besonders in Maladh versammeln, finden sich dort viele verschiedene Talente, aus denen Nutzen gezogen werden kann. Im Gegensatz dazu stellt Hiria in der nördlichsten Spitze des Fragments einen wichtigen Stützpunkt des Militärs dar, welcher den Streit um Sa'ryk maßgeblich beeinflusst. Bei der Stadt handelt es sich um eine ehemalige Festung, was sich im gesicherten Bau zeigt.
T'ifat ist Teil der vereinten Monarchien, wobei der Beitritt zu dieser nicht freiwillig geschah. Vor vielen Jahren schon fielen die Truppen von Mehali' kar in die - zu nahe an der Grenze gelegene - Hauptstadt Jarati ein, überrannten die unvorbereiteten Wachen und nahmen den damaligen König gefangen. Nur der Treueschwur rettete ihm das Leben und erlaubte es, den Thron im Besitz seiner Familie zu behalten, bis diese eines Tages aussterben würde. Auf diesen Tag wartet die Herrscherfamilie von Mehali' kar noch heute sehnlichst, um einem Herrscher ihrer Wahl die Krone aufzusetzen, denn ein Treueschwur hielt T'ifat niemals davon ab, jede Gelegenheit zu nutzen, sich selbst größere Vorteile zu beschaffen, auch wenn der Widerstand des Fragments allmählich nachlässt - es kann nie vollständig überwacht werden, was sich im Untergrund tut.


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BeitragRe: Die Welt Memoria © By Meena  Di Mai 31, 2016 7:03 pm

Tunairde & Tereno

Allgemein
Das kälteste, bewohnbare Fragment ganz Memorias ist Tunairde, mit seiner teilweise unabhängigen Insel Tereno. Es befindet sich im Süd-Osten der Welt und bildet als einziges vollwertiges Fragment keinen Kontinentalkomplex mit einem Anderen, allerdings wird es nur durch eine Meerenge von T'ifat getrennt. In diesen Gewässern lauern jedoch einige der gefährlichsten Wesen, welche die Götter jemals schufen, weshalb eine Überquerung selbst mit dem Schiff nicht ungefährlich ist. Die Bevölkerung dieses Fragments besteht vorrangig aus eingeborenen Rassen, denen die lebensfeindlichen Umstände des Landes nicht mehr viel ausmachen, nur im etwas wärmeren Westen, speziell in der Grenzstadt Cahya, ließen sich auch sogenannte warmblütige Rassen nieder.


Klima & Geografie
Ein Großteil der Landschaft wird bestimmt von Eiswüsten, an den Küsten fällt das Gelände in steilen, tödlichen Klippen ab und in dem Meerwasser, unmittelbar um das Fragment herum, verbergen sich gefährliche Eisberge und Felsen, an denen nicht nur manches Schiff zerschellte, sondern an denen sich auch stets Kreaturen der Tiefsee sammelten, um nach Beute ausschau zu halten. Das Inland und der östliche Teil Tunairdes werden das gesamte Jahr über von gnadenlosen Eisstürmen heimgesucht, welche das Durchwandern der Landschaft sowie das Überleben dort nahezu unmöglich machen. Städte konnten sich nur an den äußeren Rändern halten, im Norden ist dies Sgòthan, im wärmeren Westen Cahya und die Stadt, welche sich am tiefsten im Inneren des Landes befindet trägt den Namen Davirak. Einige Nomadenvölker, die seit Urzeiten für diese Gegend geschaffen wurden, durchwandern das Land und wagen sich in den wärmeren Jahreszeiten, in welchen es weniger Stürme gibt, auch tief ins, zu weiten Teilen unerforschte, Inland. Tereno hat einen ähnlichen Aufbau wie das zugehörige Fragment, allerdings finden sich hier keine größeren Städte, stattdessen ist die Insel eingesponnen in Mythen und Sagen, nur wenige Mutige trauen sich, das Land zu erkunden, indem schon viele Unglückliche ums Leben kamen.


Wirtschaft & Politik
Die widrigen Umstände machen es unmöglich Pflanzen anzubauen oder Vieh zu züchten, bloß einige resistente, starke und darum überaus geschätze Tierarten finden sich hier. Anstelle dessen hat sich der Schiffsbau auf Tunairde hervorragend entwickelt, kein Fragment war jemals oder ist in der Lage, diese unvergleichliche Baukunst nachzustellen, die wendig und stabil zugleich ist, sodass ihr weder die Seestürme, noch die gefährlichen Felsen in den Gewässern viel anhaben können - sofern ein fähiger Steuermann an Bord ist. Ansonsten ist Tunairde allerdings auf andere Fragmente angewiesen, da es unabhängig von der Allianz und den Monarchien steht und beide bestrebt sind, das Fragment für sich zu Gewinnen, werden die Bewohner des Eisfragments ausreichend mit Importen von T'ifat, Vermôns und Nenamo versorgt. Besonders der Allianz würde Tunairde eine Machtposition verschaffen, da sich die Monarchien damit in einer Umklammerung befänden, der sie weitgehend hilflos ausgeliefert wären. Allerdings sieht auch die Regierung der Eiswüsten seinen Vorteil in der aktuellen Lage und wirkt nicht bestrebt, die momentane Unabhängigkeit aufzugeben und damit die Auflösung seiner Regierungsstruktur zu riskieren. Besagte Regierung besteht aus einem Senat, welcher sich wiederrum aus fünf alten Familien zusammensetzt, die bereits seit unzähligen Jahren über Tunairde regieren - mal nachsichter, mal strenger. Zwar untersteht der Senat einem Volksentscheid, den sie allerdings leicht manipulieren können, ansonsten ist es unmöglich auf die Entscheidungen der Fünf einzuwirken, was im Volk bereits häufiger auf Unwillen und Widerstand stieß, allerdings konnten Rebellen und Aufstände stets niedergeschlagen werden, denn der Senat hat seine Spione überall. Natürlicht hielt dies die jungen Generationen nie auf. Militärisch gesehen besitzt Tunairde eine mindestens so große Seemacht wie Vermôns, obwohl diese lediglich als Warnung existiert, da der Senat von sich aus nur selten einen Krieg beginnen würde, wo die Siegschancen doch eindeutig zu Gunsten der Gegner liegen.


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BeitragRe: Die Welt Memoria © By Meena  Di Mai 31, 2016 7:04 pm
Nenamo & Sa'ryk

Nenamo - Halbfragment
Nenamo ist ein sogenanntes "Halbfragment". Das bedeutet, dass es zu klein ist, um als vollwertiges Fragment gesehen zu werden und die gleichen Rechte wie ein solches zu haben - dies beinhaltet eigenständige Kriegsführung und Unabhängigkeit der Regierung - allerdings kann es frei entscheiden, welchem Fragment es angehört, darf ein eigenes Militär aufbauen und eigene Gesetze erlassen. In Nenamos Fall hat sich die Regierung vor vielen Jahren dafür entschieden, der Allianz einzutreten, um einer Unterdrückung durch die Monarchie von Mehali' kar zu entgehen.
Das Halbfragment brachte der Allianz damit steppenartiges Gebiet, welches im Nord-Westen in Wüstenlandschaften übergeht und damit eine T'ifat sehr ähnliche Geografie aufweist. Gemessen an der Größe des Halbfragments, hat Nenamo ungewöhnlich viele größere Städte auf engem Raum, Tamir im Norden, Ke'ena im Osten und die Hauptstadt Miho weit im Inland. Des Weiteren gehört eine kleine Inselgruppe an der östlichen Küste ebenfalls zu dem Landstück. Wirtschaftlich gesehen brachte es nicht viele Vorteile, Nenamo in die Allianz aufzunehmen, allerdings eignet sich das Fragment mit dem angenehm warmen Klima, den sehr milden Wintern und kühlen Winden von Tunairde ausgezeichnet als Militärstützpunkt. Hauptsächlich stationiert wurden die Soldaten in Tamir, in unmittelbaren Nähe zu der umstrittenen Insel Sa'ryk, weitere Verteidigungsposten befinden sich an der Süd-westküste, an der am Ehesten Angriffe zu erwarten sind.


Sa'ryk - Insel
Bei Sa'ryk handelt es sich um eine kleine, aber heftig umstrittene Insel. Sie liegt zwischen T'ifat, Soudaîn und Nenamo und damit zwischen der Allianz und der Monarchie. Ihr Klima ähnelt eher dem der monarchischen Fragmente, die Luft ist sehr trocken und große Teile der Fläche werden von einer Steppe bestimmt, die in einigen Teilen in Steinwüsten übergeht. Bloß an der Nord-Westküse, welche Soudaîn zugewandt ist, wird der Boden fruchtbarer, das Gras grüner und die Bäume tragen mehr Laub. Dennoch ist das Gelände unwirtlich, besonders in den warmen Zeiten des Jahres lebensfeindlich und bietet nur wenigen, resistenten Spezies einen Wohnort. Einige Nomadenstämme und gelegentlich kleine Siedlungen konnten sich hier ansiedeln, Städte haben sich allerdings nie gebildet. Trotz aller Widrigkeiten gibt es seit langer Zeit Unstimmigkeit zwischen den umliegenden Fragmenten, wem die Herrschaft über Sa'ryk gebührt. Niemand ist gewillt diese Insel jemand anderem zu überlassen, da sich jeder Nutzen von den dort auffindbaren Rohstoffen, Edelmetallen und Mineralien verspricht, welche besonders in der Waffenindustrie, aber auch der Alchemie gefragte Ware sind. Sa'ryk selbst besitzt keine Regierung, da Nomaden und Siedlungen meist friedlich nebeneinander, aber ohne großen Kontakt existieren.


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BeitragRe: Die Welt Memoria © By Meena  Di Mai 31, 2016 7:04 pm



Zelaia & Va 'zalam

Zelaia - Heiligtum
Die Insel Zelaia befindet sich abgeschottet von den anderen Erdteilen im Norden der Welt zwischen Soudaîn und Va 'zalam. Sie wird beherrscht von einem warmen, tropisch anmutenden Klima. Ihre Landschaft besteht vorrangig aus dichten Wäldern, bevölkert von den unterschiedlichsten Tieren, in welchen sich seltene Besucher leicht verirren können. Die Ostküste ist gezeichnet von Szenerien mit knie- bis hüfthohem Gras, welches zum Meer hin von weißem Sand abgelöst wird. Nahezu in der Mitte dieser Insel befindet sich ein alter, mittlerweile halb zerfallener Tempel, in dem sich früher der rote Schmetterling befand. Diese Idylle wurde beinahe vollständig von der Natur zurückerobert und ist nahezu unberührt, was sich darin begründet, dass nur Gotteskinder das Recht haben dieses Heiligtum zu betreten. Zu seltenen Gelegenheiten werden Feierlichkeiten zu Ehren einiger weniger Gottheiten hier ausgetragen, in diesen Fällen wird die Insel einigen gewählten Feiernden zugänglich gemacht. Andernfalls ist dieses Stück Land von einer magischen Barriere umgeben, an der schon so manch Mutiger - oder Leichtsinniger - zerschellte.


Va 'zalam - Ehemaliges Halbfragment
Va 'zalam war das zweite Halbfragment von Memoria. Auf Grund seiner abgelegenen Position, der lebensfeindlichen Temperaturen und Eiswüsten, gegen die selbst Tunairde warm erscheint, blieb es lange Zeit für sich. Allgemein galt es sogar als unmöglich, diesen Teil des Erdlandes einzunehmen und zu besiedeln. Soweit bekannt lebten dort nur einige zähe Tiere und die Kinder der Göttin Meena - die Yokai, welche als so mächtig galten, dass es niemand gewagt hätte die Hand gegen sie zu erheben. Auf diese Weise wurde Va 'zalam in Frieden gelassen, bis der Monarch von Mehali' kar beschloss seine Macht zu demonstrieren, indem er das Eisfragment entweder einnehmen oder gänzlich zerstören würde.
Tatsächlich gelangte seine Kriegsflotte bis an die Küsten des Halbfragments, die friedliebenden Yokai - welche sich seit Urzeiten aus jeglichen Kämpfen herausgehalten hatten - wurden von der schieren Übermacht an Soldaten überrannt. In einem kurzen Krieg beging der Monarch letzt endlich innerhalb von einer Nacht einen nahezu vollständigen Genozid, an einer der ältesten Rassen der ganzen Welt. Jedoch scheiterte selbst dieser Kriegsheer an der Besiedelung der Eiswüsten, sodass ihm nichts anderes übrig blieb, als sich zurückzuziehen. Die letzten verbliebenen Yokai wurden geächtet, für Freiwild erklärt und mit Legenden belegt, die ihnen das Leben auf anderen Fragmenten nahezu unmöglich machten. Um seine Niederlage zu verschleiern wurde darüber hinaus das Gerücht gesäht, ganz Va 'zalam werde von den Geistern der Gefallenen heimgesucht, niemand könne sich dort aufhalten, ohne wahnsinnig zu werden - vielleicht ist daran mehr Wahrheit, als es scheint.
Seit dem betrat niemand mehr das ehemalige Halbfragment, auf dem es nichts mehr gibt als die zerstörte Stadt Ijoba.


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